Sonnenlicht fällt durch den Wald
jplenio (Pixabay)
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Green Producing

„Dancing Stars“ – eine „grüne“ Produktion

In Österreich gibt es seit 2017 die Möglichkeit, nachhaltig hergestellte Film- und TV-Produktionen mit dem staatlichen Gütezeichen zertifizieren zu lassen. Der ORF wird die diesjährige Staffel von „Dancing Stars“ nach den entsprechenden Standards „grün“ produzieren: ein weiterer wichtiger Schritt in Sachen Nachhaltigkeitsstrategie.

Vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) wurde das Gütezeichen „Österreichisches Umweltzeichen für ‚Green Producing‘ in Film und Fernsehen UZ 76“ vergeben. Ein ressourcenschonender Umgang sowie das Bestreben, den ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, sind die Vorgaben dafür. Der ORF hat es sich zum Ziel gesetzt, die diesjährige Staffel von „Dancing Stars“ gemäß den entsprechenden Standards „grün“ zu produzieren. Seitens der Zertifizierungsstelle und mittels eines positiven Gutachtens des Prüfers ist es nunmehr möglich, den Tanzevent als erste „Green-Producing-zertifizierte“ Sendung umzusetzen.

Nachhaltigkeit, ein wichtiger Schritt

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Wir freuen uns sehr, mit ‚Dancing Stars‘ den Start für ‚Green Producing‘ an unserem größten Standort – dem ORF-Zentrum in Wien – einzuläuten." Und Wrabetz weiter: „Als Lizenznehmer wird der ORF in Zukunft weitere Sendungen zertifizieren und ‚Green Producing‘ schrittweise und soweit als möglich als neuen Standard in der Fernsehproduktion etablieren. Damit setzt der ORF einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie."

Die Profitänzer im glamourösen Ballroom
Hans Leitner
Im Studio achtet man bei der Beleuchtung darauf, mit stromsparenden LEDs zu arbeiten

Nachhaltigkeit und ökologische Produktion sind schon seit Langem ein Thema bei „Dancing Stars“. Wenn möglich, werden notwendige Fahrten auf öffentliche Verkehrsmittel verlegt oder mit einem E-Auto bzw. einer E-Vespa zurückgelegt. Flüge unter einer Strecke von 500 Kilometern sollten nach Möglichkeit nicht wahrgenommen werden.

Auch die Studiobeleuchtung im „größten Ballroom des Landes“ besteht zu mehr als 80 Prozent aus stromsparenden LEDs. Seit 14 Jahren kommen immer wiederkehrende Bühnenelemente zum Einsatz, weiters werden Kostüm und Kleider ausgeliehen, wiederholt getragen oder gelangen in den ORF-Fundus, wo sie auch für andere Produktionen verwendet werden können. Einwegbecher, Einweg-Geschirr oder Kaffee-Kapseln sind – soweit möglich – während der Produktion zu vermeiden.